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01/03 2016:

Für das Großereignis gut gerüstet


Ein Bericht zur zweiten Bürgerversammlung anlässlich des Kreisschützenfestes in Oberntudorf

 

"Wir sind gut aufgestellt", lautete die zufriedene und optische Zwischenbilanz von Oberst Frank Wengemaier bei der zweiten Bürgerversam-
mlung im Obertudorfer Bürgerhaus zum großen Jahresthema "Kreisschützenfest". Die Strategie, Menschen mitnehmen und das Dorf in die Planungen
einbeziehen, geht voll auf. Mehr als 200 Obertudorfer informierten sich über den Stand der Planungen. Und noch mehr: Immer mehr Freiwillige
wollen mitmachen, dabei sein und nicht nur zuschauen, was für den guten Zusammenhalt des Dorfes spricht. Die vier Arbeitsgruppen arbeiten
bereits auf Hochtouren, wie dem Bericht des Oberst zu entnehmen war.

Ziel der Bürgerversammlung war, den aktuellen Planungs- und Vorbereitungsstand zum Kreisschützenfest zu präsentieren.  Oberst Frank
Wengenmaier moderierte die Veranstaltung und präsentierte den Planungsstand der „Steuerungsgruppe“ . Die ersten Abstimmung mit den
Behörden sind erfolgt, bereits fünf Musikkapellen fest gebucht und die Infrastruktur steht, wie Henrik aus der Arbeitsgruppe Infrastruktur
berichtete.  Michael Horstknepper präsentierte die Zwischenergebnisse der Arbeitsgruppe "Gestaltung", allein 60 Aktive wirken in diesem
Planungsstab mit, die Festgestaltung wird eben mit vielen Köpfen bunt gedacht und verspricht ein schmuckes Dorf in Festtagslaune.

 

 






"Veranstaltungen" sind das Thema der dritten Arbeitsgruppe, die Claudia Wengenmaier und Andre Karte vorstellten. Das Kreisschützenfest ist
immerhin an drei Tagen ein Schmelztiegel generationsübergreifender Highlights, die in ihrer Gesamtheit eine eigene Herausforderung sind.
Heimatnachmittag, Jugenddisco, Gottesdienste, Empfang der Ehrengäste und Festumzug sind bereits als Planskizzen zu erkennen. Nicht wird dem
Zufall überlassen, auch nicht die Öffentlichkeitsarbeit. Plakate, Sponsoren, Internet, Merchandising-Produkte, Kommunikation, das alles
sind Themen der Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit, über die Alexander Daniels berichtete.
Alles in allem: Das Motto "Seid dabei, wir feiern Stern drei" lebt in Obertudorf und lässt vielversprechende Vorfreude aufkommen zum Kreisschützenfest.

 

 




Gut aufgestellt. Die Oberntudorfer St. Hubertus-Schützen schultern die Herausforderung Kreisschgützenfest mit vier Arbeitsgruppen
(Arbeitsgruppenleiter stehend von links) und einer Steuerungsgruppe (vorne von links)  Gut gelaunt und bestens motiviert präsentierte sich
der Stab der Macher in der Bürgerversammlung: Die „Steuerungsgruppe“ vorn  von links nach rechts:  Schriftführer Hubertus Ahlemeier,
Brudermeister Norbert Ernst, Kreiskönig Michael Wessel, Oberst Frank Wengenmaier und Hauptkassierer Thomas Kleinschmidt.
Die AG-Leitungen stehend von links nach rechts: AG 1 „Infrastruktur“ Georg Koch und Henrik Höhl, AG 2 „Gestaltung“ Michael Horstknepper und
Oliver Voß, AG 3 „Veranstaltungen“ André Karte und Claudia Wengenmaier sowie AG 4 „Öffentlichkeit“ Alexander Daniels.




01/03 2016:

Eine "Willigraphie" zum Kreisschützenfest


Das Obertudorfer Kreisschützenfestmotto "Seid dabei - Wir feiern Stern drei" gibt es jetzt auch in 3D: Wie könnte es anderes sein, der
Obertudorfer Heimatkünstler Willi Hindermann hat es sich nicht nehmen lassen, das Logo in eine hölzernen Plastik zu verwandel. Seine
Willigrafien ziert schon viele öffentliche Plätze in seinem Dorf und Oberst Frank Wegenmaier lobte bei der jüngsten Bürgerversammlung
ausdrücklich das "werbende Werk Willis" . Wengemaier: " Willi Hindermann ist ein Oberntudorfer Künstler, für den die Gestaltung einen
Lebensmittelpunkt bildet. Sein Können, seine Kreativität und seine Vielseitigkeit in der Arbeit mit Holz ist über die Grenzen unseres Ortes
hinaus bekannt". Das Oberntudorfer Original hatte in den letzten Jahren zahlreiche Ausstellungenim Umland, so etwa die Ausstellung „Holz und
Heilig“ oder der „Neue Kreuzweg“. Seine dabei verwendeten Willigraphien sind ganz besondere Unikate. "Dieser Begriff steht mittlerweile schon
für sich und gibt einen unverwechselbaren Hinweis auf den Namen des Künstlers, der eng mit seinem Dorf in Verbindung steht", hob Wengemaier
in seiner Laudatio hervor. Und weiter: "Lieber Willi, wenn wir einen Blick auf die Holzschnitte der Schützenzüge St. Georg und St. Rochus an
der Wand zur Turnhalle werfen, ahnen wir, mit welcher Akribie, Präzision und Begeisterung du mit dem Werkstoff Holz umgehen kannst. Besonders
schön ist, dass du uns alle daran teilhaben lässt".  Viele Oberntudorfer Vereine und Institutionen haben bereits eine Willigraphie zu besonderen
Anlässen erhalten, so etwa der Heimatverein, Kolpingsverein, die Kirchengemeinde oder der Spielmannszug zum Jubiläum. Das Leben der
Dorfgemeinschaft trägt bereits ein Stück seine Handschrift und jetzt eben auch das KSF-Logo, das als Willigraphie von dem Künstler selbst
(2.v.rechts) an Kreisschützenkönig Michael Wessel (2.von links), Oberst Frank Wengemenmaier (links) und Brudermeister  Norbert Ernst (rechts)
übergeben wurde.






15/11 2015:

„Seid dabei“ – auch bei den Vorbereitungen


Informationen über Arbeitsgruppen zum Kreisschützenfest 2016

Am vergangenen Samstag fand die erste Bürgerversammlung anlässlich des 59. Kreisschützenfestes
2016 in Oberntudorf statt. Der Schützenverein hatte nach der Vorabendmesse und der Gedenkfeier
zum Volkstrauertag ins örtliche Bürgerhaus eingeladen. Sehr viele Dorfbewohner folgten der Einladung
- ein gerammelt volles Bürgerhaus war das Ergebnis. Oberst Frank Wengenmaier begrüßte alle Anwesenden,
allen voran unser Kreiskönigspaar Michael und Heidi Wessel. Als Vertreter des Kreisschützenbundes
Büren konnte eine große Abordnung um Kreisschützenoberst Reinhard Mattern und seinen Stellvertreter
Johannes Henneke, sowie Kreisgeschäftsführer Christian Hesse begrüßt werden.
Der geschäftsführende Vorstand präsentierte zusammen mit Kreiskönig Michael Wessel die neuesten
Entwicklungen und Planungsstände zum KSF 2016. Hauptziel des Abends war es, über anstehende Arbeiten
und die Bildung von Arbeitsgemeinschaften zu informieren.

Kreisschützenoberst Reinhard Mattern brachte es auf den Punkt: „Ein Schützenvorstand allein kann ein
Kreisschützenfest nicht organisieren, dazu werden alle gebraucht!“ Frei nach dem unserem Motto für
das KSF 2016 „Seid dabei, wir feiern Stern Drei!“ sagte Mattern: „Seid dabei – auch bei den Vorbereitungen.“






Viele Teilnehmer der Bürgerversammlung nutzen bereits die Gelegenheit, sich und ihre Ideen für die
vorgestellten Arbeitsgemeinschaften (AGs) einzutragen. Für alle, die nicht an der Bürgerversammlung
teilnehmen konnten, sich aber gern in einer AG einbringen möchten,  haben wir hier noch einmal die
wichtigsten Punkte und verschiedenen Projekte innerhalb der jeweiligen AGs zusammengefasst.

 
=> Klick hier für die KSF-2016 – AGs <=

In großer Gemeinschaft und Hand in Hand lassen sich viele Dinge bekanntlich schneller und besser erledigen!
Haben Sie vielleicht auch Ideen für die Gestaltung des Festes? Können Sie sich vorstellen, an einer Aufgabe
mitzuwirken? Oder haben Sie erst einmal Fragen zu Vorbereitung und Ablauf des Kreisschützenfestes?
Dann geben Sie uns über ein Vorstandsmitglied Ihre Rückmeldung.
 
  => Zur Adressenliste des Vorstandes

Wir freuen uns auf Euch!




Wir feiern den dritten Stern


Logo und Motto zum Kreisschützenfest 2016 beim Schützenball feierlich enthüllt

 

Am vergangenen Wochenende feierte die St. Hubertus Schützenbruderschaft Oberntudorf ihr Patronatsfest
mit der traditionellen Hubertusmesse und dem anschließenden Schützenball im Bürgerhaus.
Präses Pastor Wilhelm Rüther konnte in der proppevollen Pfarrkirche viele Dorfbewohner und Gäste begrüßen,
darunter natürlich allen voran unser Kreiskönigspaar Michael und Heidi Wessel. Musikalisch gestaltet wurde
der Gottesdienst vom Jagdhornbläsercorps Hegering Salzkotten, die am Ende der Messe noch einige Musikstücke
zum Besten gaben, welche natürlich mit anhaltendem Applaus gewürdigt wurden.

Der kurze Marsch zum Bürgerhaus wurde von den Fackelträgern der Oberntudorfer Jugendfeuerwehr begleitet. Der
diesjährige Schützenball stand ganz im Zeichen des Kreisschützenfestes 2016 in Oberntudorf. Zahlreiche Gäste
und Ehrengäste wurden erwartet. Alle ehemaligen Schützenkönige unserer Bruderschaft wurden zusammen mit ihren
Hofstaaten eingeladen, dieses einmalige Fest mitzufeiern. Darum war es notwendig das Bürgerhaus ein Stück zu
erweitern und einen Teil der Mehrzweckhalle mit zu benutzen.

Im festlich geschmückten Bürgerhaus konnte Oberst Frank Wengenmaier zahlreiche Schützen, Gäste und Ehrengäste
begrüßen, so z. B. unseren Landrat Manfred Müller, den stellvertretenden Kreisschützenoberst Johannes Henneke
sowie den stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Salzkotten Michael Sprink.
Unsere Freunde vom Schützenverein Niederntudorf ließen es sich natürlich nicht nehmen, mit einer gewohnt
mannstarken Abordnung unser Fest zu besuchen, allen voran ihr Königspaar Martin Papenkordt und Rebecca Pautz
samt Hofstaat. Eine weitere große Abordnung stellte der Schützenverein Alfen mit ihrem Königspaar Oliver
Gürntke mit seiner Königin Annika Wischer und vielen Schützen um Oberst Josef Drüke.






Im Vorfeld des Schützenballes wurde ein Logo- und Motto-Wettbewerb zum Kreisschützenfest in Oberntudorf
ausgerufen, deren Gewinner am Abend des Schützenballes bekannt gegeben werden sollten. Zahlreiche Einsendungen
– 26 Motto- und 10 Logovorschläge – wurden von einer Jury analysiert und bewertet. Brudermeister und Jury-Chef
Norbert Ernst moderierte die kleine Show, bei der das Logo und das Motto zum KSF 2016 feierlich enthüllt wurden.
Da Oberntudorf im nächsten Jahr bereits zum dritten Mal das Kreisschützenfest ausrichten darf, lag es nur nahe,
dass sich das auch im Motto wieder finden würde. „Seid dabei, wir feiern Stern drei“ - so lautet das
Gewinner-Motto von Angelina, Patricia und Gabriele Schwarze aus Oberntudorf.
Die aus Beringhausen bei Marsberg stammende Celina Kappe war über  Facebook als eine der ersten auf den
Logo-Wettbewerb aufmerksam geworden und sendete ihren Vorschlag ein, der dann auch den Zuschlag bekam. Ihr Logo
verbindet Sterne, Menschen und das Oberntudorfer Motto. Unter dem tosendem Applaus der anwesenden Gäste nahmen
die beiden aus den Händen von Brudermeister Norbert Ernst eine Urkunde sowie einen Einkaufsgutschein entgegen.
Zu den ersten Gratulanten gehörte natürlich unser Landrat Manfred Müller. „Das weltmeisterliche Motto passt zur
großen Vorfreude der Oberntudorfer Schützen, die heute Abend schon deutlich zu spüren ist!“ sagte er gegenüber
Günter Uhrmeister vom Westfälischen Volksblatt.






Die erstmals beim Oberntudorfer Schützenball aufspielende Band „Senne Duo & Friends“ heizte den Besuchern
ordentlich ein. Allen voran der Kreishofstaat und unser Kreiskönigspaar Michael und Heidi rockten das Tanzparkett
zusammen mit allen Gästen und vielen tanzwütigen Besuchern. Bis in die frühen Morgenstunden wurde getanzt,
gefeiert und gelacht. Oberntudorf erlebte eine rauschende Ballnacht als Auftakt für die anstehende Kreisschützenfest-Saison.

Bedanken möchten wir uns bei allen die zum Gelingen dieses wunderbaren Festes beigetragen haben, allen voran bei
den Helferinnen und Helfern, die das Bürgerhaus so festlich hergerichtet, gestaltet und in einen wahren Feiertempel
verwandelt haben.

Alle weiteren Fotos vom Schützenball in Oberntudorf finden Sie in unserem Fotobereich.   => KLICK HIER <=
Einen Filmbeitrag vom Schützenball finden Sie auf den Internetseiten des Tudorfer Kabelfernsehens TKF. Klicken Sie hier für eine Weiterleitung.




27/10 2015:

Herbstball des Kreisschützenbundes in Büren


In diesem Jahr war der Herbstball des Kreisschützenbundes ein ganz besonderes Ereignis für Oberntudorf.
Mit unserem Königspaar Michael und Heidi Wessel stellen wir auch das Kreiskönigspaar des Altkreises Büren.
So machte sich am letzten Oktoberwochenende ein proppevoller Bus in die Stadthalle Büren auf, um diesen
Abschluss der Schützensaison ordentlich zu feiern.

In der Bürener Stadthalle hatte dann das neue Kreiskönigspaar Michael und Heidi Wessel ihren ersten großen
Auftritt. Unser Regentenpaar aus Oberntudorf marschierte mit ihrem Hofstaat und fast 60 Schützen,
Jungschützen und Vorstandsdamen unter dem Applaus von 1.800 Gästen, darunter 50 Königspaare, in die Festhalle
ein und eröffnete damit auch den traditionellen Herbstball des Kreisschützenbund Büren. Mit dem Herbstball,
von vielen auch als Kreisköniginnenball bezeichnen, klingt im Bürener Kreisschützenbund die Schützensaison aus.

Zur Tradition des Kreisschützenballes gehören auch die Ehrungen der Jubiläumskreiskönigspaare.
Kreisschützenoberst Reinhard Mattern konnte in diesem Jahr Oberntudorfs Kreiskönigspaar der Jahre 1965/1966,
Josef und Anneliese Daniels, für ihr 50-jähriges Jubiläum auszeichnen.
Die Delegation aus Oberntudorf nahm den Festball zum Anlass, das Tanzparkett ordentlich zu rocken und u.a.
die exotischen Getränke in der Cocktailbar zu probieren. Natürlich wurde der Abend auch genutzt, mit vielen
anderen Vereinen ins Gespräch zu kommen. Immer wieder nahmen Heidi und Michael Glückwünsche zum
Kreis-Königsschuss entgegen. Auch zahlreiche Wünsche für ein gutes Gelingen des Kreisschützenfestes 2016 in
Oberntudorf wurden unseren Vereinsvertretern mit auf den Weg gegeben.






Weitere Fotos vom Herbstball des Kreisschützenbundes finden Sie in unserem Fotobereich.   => KLICK HIER <=




13/09 2015:

!!! Wir sind Kreisschützenfest !!!


Der Kreisschützenfest-Sonntag begann leider nicht sehr vielversprechend. Nach tagelangem Mistwetter wunderte es niemanden mehr,
dass der große Festumzug bereits im Vorfeld durch den Schützenverein Essentho abgesagt wurde. Über diverse Medien
- u.a. über Radio Hochstift - wurde die Meldung schnell verbreitet, so dass sich die vielen Schützen sofort Richtung Zeltstadt
aufmachen konnten. Nach Ahden (2000) und Helmern (2006) war es erst das dritte Mal, dass ein Festumzug beim Kreisschützenfest
wegen des schlechten Wetters abgesagt werden musste.

Die Oberntudorfer ließen sich dadurch natürlich nicht entmutigen. Schnell wurden die Plätze im Zelt eingenommen und so nahmen
die Dinge ihren Lauf. In allen Ecken der Zeltstadt spielten Spielmannszüge und Musikkapellen für ausgiebige Ständchen auf, das
Bier war kalt und floss in Strömen. Auch die ein oder andere Wacholder-Fanta-Bowle wurde gesichtet. Natürlich ließ es sich unser
Spielmannszug nicht nehmen, zusammen mit der Niederntudorfer Blaskapelle für unser Königspaar Michael und Heidi Wessel bei einem
tollen Zusammenspiel groß aufzuspielen. Es wurde kräftig getanzt und eine Polonaise schlängelte sich durch die Zeltbereiche.






Der neue Kreisschützenoberst Reinhard Matern bat alle Könige zum - mit großer Spannung erwarteten - Königsschießen anzutreten.
Nach 21 Jahren durfte auch Oberntudorf das erste Mal wieder ran. Unser König Michel wurde von einer ganzen Heerschar Schützenbrüdern,
Jungschützen und Hofdamen angefeuert. Vor jedem Schuss schrien sich die Leute die Kehlen aus dem Leib. Unterstützt durch unseren
Schießmeister Detlef Schmigelski wurde vor jedem Schuss die Lage im Kugelfang analysiert und detailliert besprochen, wohin der nächste
Schuss gesetzt werden sollte.
Unberechenbar an diesem Tag war der Wind, der mit starken Böen den Vogel sich immer wieder bewegen ließ. Doch Michael ließ sich nicht
davon beirren, jeder Schuss wurde systematisch gesetzt und verfehlte niemals sein Ziel.
Der Vogel war schon arg gerupft, weniger als der halbe Rumpf hingen noch auf der Stange. Zu diesem Zeitpunkt trat der Niederntudorfer
König Martin Papenkordt an das Gewehr. Sein Schuss war wirklich sehr gut, doch der Vogel blieb hängen. Dann war unser König Michael
an der Reihe, schoss hervorragend, er setzte dem Rest des Vogels ordentlich zu, jeder Augenblick konnte der Letzte sein. Doch wiederum
blieb der Vogel oben.
Michael war schon auf dem Rückweg, als sich 6 Sekunden nach seinem Schuss die Holzreste nicht mehr auf der Stange halten konnten und
zu Boden fielen. Nun brachen auf dem Festplatz alle Dämme! Über die Lautsprecher erfolgte die Durchsage „Wir haben einen neuen Kreiskönig“.
Unser König Michael Wessel hatte es geschafft und machte sich und seine Frau Heidi mit dem 176. Schuss zum neuen Kreiskönigspaar des
Altkreises Büren.
Noch mehr Oberntudorfer eilten aus dem Zelt herbei und immer wieder hallte es über den ganzen Festplatz
„OOOOberntuudooorf scha la, la la la, lalaaaa!“! Gänsehaut pur!

Der Einmarsch ins Festzelt glich einem Triumphzug. Tausende Schützen und Besucher applaudierten dem neuen Kreiskönigspaar. Es erfolgte
die höchst emotionale Proklamation. Kreisoberst Reinhard Matern übergab die Kreiskönigs-Kette an Michael und das Kreisköniginnen-Diadem
an Heidi. Es folgte die Standarten-Übergabe und danach gab es im Festzelt wiederrum kein Halten mehr.
Zusammen mit dem scheidenden Kreishofstaat aus Essentho wurde sofort Hand in Hand gefeiert.






Die Nachricht vom Michaels Königsschuss verbreitete sich auch in der Heimat in Windeseile. Unsere Freunde von der freiwilligen Feuerwehr
machten sich sofort mit dem Lautsprecher-Wagen auf und verkündeten die frohe Botschaft in ganz Oberntudorf. Kurzerhand wurde ein Sonderbus
organisiert mit dem natürlich noch ganz viele Oberntudorfer schnell nach Essentho kamen, um mit dem neuen Kreiskönigspaar zu feiern.
Zusammen wurde noch einige Stunden das Zelt gerockt, ehe es erst gegen Mitternacht mit dem Bus nach Hause ging.

Am Montagmorgen musste früh aufgestanden werden, denn das neue Kreiskönigspaar wurde natürlich wieder in Essentho erwartet. Wiederum
machten sich eine Heerschar Schützen, Jungschützen und Hofdamen auf den Weg zum Ort des Triumphes.
Nach der heiligen Messe und dem traditionellen Frühstück mussten Michael und Heidi viele Hände schütteln. Ehemalige Kreiskönigspaare,
Stadtoberhäupter, Musikkapellen, Vereinsvorstände und Hofstaate ließen es sich nicht nehmen, dem neuen Kreiskönigspaar ihre Glückwünsche
zu überbringen.
Um 12:30 Uhr hieß es dann „Feuer frei“ – der DJ drehte die Musik auf und sofort war die Tanzfläche voll mit tanzwütigen Menschen.
Der ehemalige und neue Kreishofstaat waren immer wieder auf der Bühne, um mit den tanzenden Menschen abzufeiern. Auch das legendäre
Stage-Diving durfte da nicht fehlen. Auf tausenden Händen wurden Michael, Heidi und Oberst Frank getragen, alles mit den Klängen der
Hymne „Ein Hoch auf uns“.

An dieser Stelle möchte sich ganz Oberntudorf sehr herzlich beim Schützenverein Essentho bedanken, insbesondere beim Kreishofstaat.
So wie ihr uns aufgenommen habt, so wie wir mit euch feiern durften, das sucht seinesgleichen! Vielen Vielen Dank, Essentho!

Um 18:00 Uhr fuhr dann der Bus Richtung Heimat. Einige Schützen nahmen dieses Angebot an, aber der neue Kreishofstaat und viele Schützen
verblieben noch in Essentho. Man sagte sich „Wir sind Kreisschützenfest“ und spätestens dort war allen klar: heute gibt’s nur ein Gas – Vollgas!
Zusammen mit dem Kreishofstaat aus Essentho und allen Gästen wurde das Zelt wieder ordentlich gerockt, ehe es weit nach 23 Uhr nach Hause ging,
in den Ort des nächsten Kreisschützenfestes im Jahr 2016 - nach Oberntudorf.






Weitere Fotos vom Kreisschützenfest in Essentho finden Sie in unserem Fotobereich.   => KLICK HIER <=




10/08 2015:

Schützenausmarsch 2015


Am letzten Freitag der Sommerferien fand in Oberntudorf wieder der traditionelle Schützenausmarsch statt.
Pünktlich um Sieben Uhr starteten die Schützen am Hubertus-Heiligenhäuschen, um sich auf den Weg zum
- bis dahin noch unbekannten - Ziel zu machen. Entlang der Hauptstraße ging es in die Kolpingstraße zu
unserem Schützenbruder und Vorstandsmitglied Frank Middeke.

Nach den Begrüßungsworten durch unseren Hauptmann Jan Granitza ging es nahtlos zum gemütlichen Teil über.
Der Spielmannzug sorgte für die Unterhaltungsmusik, die Zugoffiziere bewirteten die Schützenbrüder in
bewährter Manier. Grillen ist Chefsache, und so ließ es sich der Hauptmann natürlich nicht nehmen,
die Hungrigen mit Steaks und Würstchen zu versorgen.

Die St. Hubertus Schützenbruderschaft bedankt sich bei allen angetretenen Schützenbrüdern, bei allen Helfern
und besonders beim Gastgeber Frank Middeke für diesen schönen Abend!






Weitere Fotos vom Schützenausmarsch finden Sie in unserem Fotobereich.




13/02 2015:

Vorstand auf Zwei-Städte-Tour in Düsseldorf und Köln


Oberntudorfer unterstützen den SC Paderborn beim Auswärtsspiel

 

Am Samstag, den 07. Februar 2015 startete der Vorstand der St. Hubertus Schützenbruderschaft Oberntudorf
zur Vorstandsfahrt mit Partnerinnen. Um 07:30 Uhr rollte der Bus ab dem Bürgerhaus zur
„Zwei-Städte-Tour Düsseldorf-Köln“. Cheforganisator Norbert Ernst hatte keine Mühen gescheut und die Fahrt
bis in kleinste durchgeplant.

In Düsseldorf angekommen, wurde der nordrhein-westfälische Landtag besucht. Hier wartete schon das Mitglied
des Langtages Volker Jung, der die Besichtigung ermöglicht hatte. Die Idee dazu entstand beim letztjährigen
Schützenfest unserer Bruderschaft. Bei frostigen Temperaturen kam natürlich der Vorschlag von Volker Jung,
das Frühstück im Fraktionssaal einzunehmen, allen Beteiligten sehr entgegen. So wurde kurzerhand das sehr
umfangreiche mitgebrachte Frühstück auf den Tischen, wo ansonsten die Fraktionsmitglieder tagen, aufgebaut.
Danach folgte ein sehr interessanter, humorvoller und kurzweiliger Vortrag durch Herrn Kemmerich, Mitglied
der Landtagsverwaltung, im Plenarsaal des Landtages.
Anschließend ging es zurück in den Fraktionssaal der CDU. MDL Volker Jung stellte seine Arbeit im Landtag vor.
Er ist seit Mai 2014 als Abgeordneter für den Wahlkreis Paderborn im Landtag tätig. Schwerpunkte seiner Arbeit
sind der Haushalts-und Finanzausschuss sowie der Sportausschuss. Aktuelle Themen die uns vor Ort betreffen,
wie das Ehrenamt und die Windenergie wurden offen diskutiert. Anschließend gab es noch eine deftige Suppe in
der Landtagskantine.

Weiter ging es voller Vorfreude zum RheinEnergie Stadion nach Köln zum Bundesligaspiel des 1. FC Köln gegen
den SC Paderborn 07. Die Karten für dieses Spiel hatte Vorstandsmitglied Frank Middeke über seinen Fanclub
beschafft. Das Spiel endete mit einem torlosen Unentschieden, das immerhin den 1. Punkt in der Rückrunde für
den SC Paderborn bedeutete.

Der wunderbare Tag sollte dann in der Kölner Altstadt ausklingen. Im Brauhaus Päffgen wurde für den Abschluss
des Tages die Verlängerung angepfiffen.  Nach deftigen regionalen Gerichten und reichlich Kölsch trat man
um 22.50 Uhr die Heimreise Richtung Oberntudorf an.
Busfahrer Dietmar Meierotte und Busfahrerin Monika Reinstädtler sorgten vorbildlich für die Hin- und Rückreise.









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